Es sei „im Sinne politischer Hygiene“, die drei Parteirebellen Jürgen Walter, Silke Tesch und Carmen Everts jetzt aus der SPD rauszuschmeißen
Das passiert also, wenn man von den Tools „Demokratie“ und „Meinungsfreiheit“ tatsächlich mal gebrauch macht: Man fliegt raus. Interessant.
Tags: demokratie, meinungsfreiheit, spd, ypsilanti
November 6, 2008 um 11:43
Wenn Walther so etwas wie ein „Gewissen“ kennt, was er ja jetzt kurzfristig entdeckt haben will, würde er selbst seinen Hut nehmen. Mit Meinugsfreiheit hat das Ganze nichts zu tun, sondern eher mit Flügelkämpfen und Postengeschachere in der Realpraktizierten heutigen Demokratie.
Einen in Hessen überfälligen Politikwechsel (ohne Kabinettsplatz für ihn) von der Linken toleriert bereitet ihm Gewissensbisse, aber damit das er der SPD in Hessen auf Jahre geschadet hat, und die Linke im Handstreich für die Neuwahlen über 10 Prozent gehievt hat, kann er offensichtlich gut leben…
November 7, 2008 um 6:55
Hallo kann meinem Vorredner nur Zustimmen. Hier ging es um Posten Flügelkämpfe und Rache, Außerdem gibt es in der Politik neben der Gewissensentscheidung auch die Tools Partei und Fraktionsdisziplin. Wer sich gegen einen Kurs stellt den 90% der Parteimitglieder ausdrücklich mittragen muss sich fragen lassen ob er noch in der richtigen Partei ist.