Nikotinsucht tötet 20 unschuldige Menschen

November 5, 2008

Schön reisserische Headline, oder? Die Story: Bei Hannover ist ein Reisebus abgefackelt und dabei kamen 20 Menschen ums Leben. Laut den ersten Meldungen soll ein auf dem Klo des Busses rauchender Fahrgast aus Versehen das Feuer verursacht haben. Siehe hier. Okay, es ist vielleicht etwas überzogen, aber an dieser Stelle möchte ich nochmal ausdrücklich das Verbot von Zigaretten fordern. Zu sagen man hat die Wahl, ob man in ein Raucherlokal geht oder nicht, ist ja noch irgendwie richtig. Aber dass man jetzt schon befürchten muss, dass einen die Raucher abfackeln, nur weil sie ihre Sucht nicht im Griff haben oder schlichtweg zu egostisch sind, um einfach mal die Finger von der Kippe zu lassen, geht mir dann doch zu weit.

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3 Antworten to “Nikotinsucht tötet 20 unschuldige Menschen”

  1. jphintze Says:

    Also die Forderung, Rauchen grundsätzlich zu verbieten, ist faschistisch, da es die individuellen Möglichkeiten und Entscheidungen des Einzelnen unterdrückt. Temporäre Rauchverbote gibt es bereits zu Recht; die Tatsache, dass sich manche eben nicht an Verbote halten, nicht neu. Letze Konsequenz wäre es, alle, die an ein solches Verbot verstossen, zu erschiessen… Das möchte doch keiner, oder?
    Übrigens sollte folgendes gelten:
    – Zur Zeit stehen die Umstände der Bus-Katastrophe nicht fest.
    – Der Verursacher wollte diese Katastrophe sicher nicht; es handelt sich demnach um einen Unfall
    – Nach der (hier in Deutschland aus traditionellen Gründen sehr beliebten) Verbotskultur müsste die Herstellung, Vertrieb und Genuss von Alkohol völlig und strengstens verboten werden.
    – Das Leiden unter dem Egoismus Dritter gehört zum gesellschaftlichen Dasein dazu!!!

  2. zaphod6 Says:

    He, he! Ich wusste, dass so eine Antwort kommen würde. *g*

    Und ich setze noch einen drauf: Wenn es nach mir ginge, wären hier auch Herstellung, Vertrieb und Genuss von Alkohol verboten. Die Kosten und Leiden, die jährlich dadurch verursacht werden, werden für mich durch nichts gerechtfertigt.
    Gleiches gilt für den Konsum von Nikotin und die damit verbundenen Folgeschäden, bzw. die Beeinträchtigung der Mitmenschen. Niemand zwingt einen Raucher dazu Raucher zu sein, aber ich werde dazu gezwungen, in einem nach Qualm stinkenden Fahrstuhl zu fahren, weil ich zu weit oben arbeite um zu laufen (15. Stock) und der Fahrstuhl jetzt hauptsächlich von den Rauchern benutzt wird, die zu ihren viertelstündlichen Raucherpausen fahren (hat sich eigentlich schonmal überlegt, was für Energiekosten die Raucher dadurch verursachen?) und dabei den ganzen Fahrstuhl vollstinken. Sorry, aber für mich gehört Rauchen verboten!

    Und den Spruch „Das Leiden unter dem Egoismus Dritter gehört zum gesellschaftlichen Dasein dazu!!!“ möchte ich von Dir wiederholt haben, wenn ein volltrunkener Autofahrer Deine Frau und Dein Kind überfahren hat (oder in Dein Auto gekracht ist, woraufhin Du den Rest Deines Lebens im Rollstuhl verbringen darfst) oder wenn Du durch Passivrauchen Lungenkrebs bekommen hast. Bin gespannt, ob er Dir dann noch immer so leicht von der Zunge geht.

  3. Tabak Says:

    Verbieten das wird das Problem auch nicht aus der Welt schaffen.
    Besser nur noch in der Apotheke verkaufen mit Zwangsberatung.


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